Was ist eigentlich der Sinn des Lebens?
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Gurtpflicht für Erleuchtete
Rundbrief vom 31.12.2004

Letztens war Anton Korduan höchstpersönlich bei mir zu
Besuch. Bekannt und berühmt wurde diese schillernde
Persönlichkeit durch seinen unermüdlichen Einsatz und
unvergleichliche, regelmäßig(!) erscheinende Newsletter bei
http://www.sinnsprueche.de

oder gleich das volle Programm bei

http://www.korduan.de



Wo war ich, aja, wir diskutierten wieder einmal ein Thema,
auf das wir wohl nie eine klare Antwort bekommen werden,
aber dazu ist es ja auch nicht da.


Und das geht so:

"Jede Schneeflocke fällt auf den richtigen Platz".
Meine treuen Leser wissen Bescheid: Das Leben ist kein
undurchdringbares Dickicht von Gut und Böse, gerecht und
ungerecht, sondern ein Gebilde von unvorstellbarer Harmonie,
in dem sogar jede einzelne Schneeflocke ihren richtigen
Platz hat.

Der "Zufall" existiert nicht, auch wenn es unseren
beschränkten Hirnen oft nicht möglich ist, das grosse Ganze
auch nur ansatzweise zu begreifen.


"Soweit so gut", magst du als Leser nun zustimmend nicken.


Also stellt sich die Frage:
Müssen wir uns im Auto anschnallen?
Brauchen wir eine Krankenversicherung?


Denn eines ist klar:
"Unfälle" im herkömmlichen Sinn existieren nicht. Unfälle
sind selbst erschaffene Veränderungen, durch die wir zum
Lernen gezwungen werden. Auf eigenen Wunsch, zu unserem
Allerbesten, auch wenn der "Betroffene" davon bewusst gar
nichts weiss.

Wenn es also keine Unfälle gibt - warum sich dann davor
schützen wollen in Form von Gurten im Auto und einer
Krankenversicherung, die uns vor den finanziellen Folgen
einer medizinischen Behandlung bewahrt?

Was es nicht gibt, vor dem kann man sich auch nicht
schützen. Braucht man ja auch gar nicht...

*verwirrtamkopfkratz*


Oder sind wir so naiv zu glauben, wir könnten das Leben, den
Zufall und damit uns selbst heimlich überlisten?

Was ich im Leben lernen soll, das lerne ich.
Und wenn ich einfach nicht stillhalten kann, dies aber
wichtig wäre, dann breche ich mir ein Bein, zum Beispiel.
Dann bin ich zum stillhalten gezwungen.

Wer nicht hören will, muss eben fühlen.

Da ändert es nichts, wenn ich mich im Auto anschnalle oder
sogar überhaupt keinen Fuss mehr vor die Türe setze - das
Leben wird mir meine Lektion so oder so erteilen, denn ich
bettle ja danach.


So gehen diese Diskussionen hin und her, mit tausenden
"abers" und "ja, und wenn es dann anders ist...".
Prinzipiell sind wir uns einig, doch so recht begreifen kann
es niemand.


Und dort liegt dann auch der Fehler:
Es begreifen wollen.

Wir wissen, dass wir nicht alles verstehen können.
Dennoch versuchen wir verzweifelt, alles zu erklären und zu
verstehen.


Das Thema endet dann immer mit der Frage: "Was tun?"


Wir sind nicht die einzigen, die derart Gedanken haben.
Schon die alten Araber wussten vor tausenden Jahren:
"Vertraue auf Allah - und binde dein Kamel an."



So bezahle also auch ich jeden Monat in eine
Krankenversicherung und schnalle mich im Auto an.

Ich habe es mir ausgesucht, in dieser materiellen Welt zu
leben, dann tu ich das auch. Immer mit dem Bewusstsein im
Hinterkopf, dass was wir sehen nur ein Bruchteil von Allem
ist. Doch Alles kann meine materielle Existenz niemals
begreifen. Das hat seinen Sinn - hier beginnt der Glaube
oder besser gesagt: Das Vertrauen.

Ein grosser Spass für mich ist es dann jedoch schon, im
bescheidenen Maße den Vorhang der materiellen Welt zu lüften
und in unbekannte und doch so bekannte Gefilde zu spähen und
für den Bruchteil einer Sekunde das Wissen aller Welten in
meinem Herzen zu spüren, es nicht festhalten zu können und
es gleichzeitig auch niemals zu verlieren.


Ich glaube, ich brauche noch eine Kapitallebensversicherung,
bevor die Steuerfreiheit aufgehoben wird...

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