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Die Welt retten
Rundbrief vom 11.02.05

Letzte Woche beging ich einen Fehler, und davon erzähle ich
heute - auf dass ihr ihn nicht ständig wiederholt.

Ich dachte nach.
Das allein ist nicht verwerflich, das Problem dabei ist:
Ich suchte nach einer allgemeingültigen Lösung für das
Problem: "Wie soll man leben."


Ja, jetzt im Nachhinein wirkt das ziemlich doof.
Doch man kennt das ja: Wenn du davor stehst, scheint alles
sehr logisch.


Die Frage war:
Wenn du über Wissen und Erkenntnisse verfügst, die für
andere Menschen von Wert und Interesse wären - darfst du das
dann für dich behalten?

Oder ist es nicht eher gar deine Pflicht, deine geliebten
Mitmenschen darüber zu informieren?

Ich spreche hier nicht von missionieren - ich spreche von
informieren. Wenn der andere es nicht annehmen möchte, sein
Problem, wenigstens hatte er die Chance.

Ist es nicht gemein anderen gegenüber, sein persönliches
Licht versteckt zu halten, denn es könnte den in der
Dunkelheit lebenden blenden, woraufhin er sich fürchterlich
bei dir beschweren würde?


So ist es: Erzähle die Wahrheit, wenigen Menschen bist du
dann ein Licht auf ihrem Weg, den meisten bist du eine
störende Blendgranate. Blendgranaten mögen wir nicht, die
werden buchstäblich gekreuzigt (da gibts doch eine
Geschichte zum Thema...?).


Wäre dies nicht der Weg, den wir gehen sollten?

Doch ich weigere mich, habe keine Lust, mich mit dem Pöbel
anzulegen und deren Dummheit zu ertragen.


Da fiel mir die Geschichte von "Schindlers Liste" ein.
Kurzversion: Schindler ist offiziell ein guter Kumpel der
Nazis im Dritten Reich. Als Grossindustrieller bekommt er
ordentlich Aufträge von seinen Freunden und es scheint, als
ob er das System liebt, denn er lebt darin wie der König von
Frankreich.
Doch in Wahrheit verachtet er den Faschismus. Anstatt nun
das Land zu verlassen, macht er gute Miene zum bösen Spiel,
denn nur so hat er die Möglichkeit, viele seiner
Zwangsarbeiter vor dem Tod zu retten.

Hätte Schindler sich offen gegen das Regime gestellt, wäre
das zwar heldenhaft gewesen - aber sinnlos. Er wäre
beseitigt worden und ein anderer hätte seine Arbeit
übernommen. Jemand, der tatsächlich ein Freund des Systems
war statt nur so zu tun.


Ist es klüger, ein Leben wie dieser Schindler zu führen?
Offiziell braver Staatsbürger und lenkbarer Verbraucher und
in Wirklichkeit sein eigenes Ding durchziehen?

Seine Kraft nicht im aussichtslosen Kampf mit dem System
verschwenden, sondern unerkannt darin sein Unwesen treiben?


Diese Gedanken hatte ich - und dann traf mich der Blitz:

"Ach Tom, jetzt bist du so alt geworden und willst es
nicht begreifen: Nicht dein Gehirn entscheidet, was ein
richtiges Leben für dich ist - sondern du.
Und zum sechzigtausendsiebenhundertvierundneunzigsten
Mal erzähle ich dir heute, dass du dich schon lange
entschieden hast, jetzt musst du dich nur noch
erinnern."



Ups.
Ertappt.


Es gibt tatsächlich Menschen, die müssen der Welt die
Wahrheit berichten und kämpfen offen gegen das
Verdummungssystem - mit vollem "Risiko" und allen
Konsequenzen.

Und dann gibt es solche, die wirken eher im Untergrund.

Beides hat seinen Sinn und so lange du deiner Berufung
folgst, wird beides auf seine Art von Erfolg gekrönt sein.


So, jetzt mal nachdenken, welches nun meine Berufung ist...


"T O O O O O O O O O M !!!!!"


Jaja, is ja recht, war doch bloss ein Spässli.

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